Spartipps für Bücherwürmer – Teil 2

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Nachdem wir letzte Woche mit den ersten drei Spartipps für Bücherwürmer angefangen haben, möchte ich euch heute wieder den ein oder anderen Tipp vorstellen, mit dem ihr ein wenig Geld für Bücher sparen könnt.
Also rede ich nicht weiter um den heißen Brei rum, sondern lege lieber direkt los.

Tipp 4: Ins eigene Regal schauen

Ich lese es viel zu oft und kenne es von mir selbst: neue Bücher sehen toll aus, werden empfohlen und einfach himmlisch gut dargestellt. Man muss sie haben. Nicht irgendwann, nicht nächsten Monat, sondern in dem Moment, in dem man in der Buchhandlung vor ihnen steht und sich denkt: „Es hat Mama gesagt.“

Hätten Bücher Augen, wären es sicherlich die zuckersüßen Augen einer Babykatze oder eines Welpen. Mit dem klaren Vorteil, dass sie keine Folgekosten verursachen und deutlich weniger Platz und Aufmerksamkeit beanspruchen. Wieso also nicht? Wenn man eh schon hier ist, kann man sich ja auch diesem zuckersüßen Ding nicht wiedersetzten und einfach so herzlos sein und weitergehen.
Oder doch?

Und ob ihr das könnt!
Denn wie viele von diesen kleinen, vermeintlich glubschäugigen Büchern warten schon in euren Regalen auf euch? 100? 1000? Unzählige?
Oh ja, denn wir alle kennen ihn, lieben ihn und hassen ihn gleichermaßen: den bösen SuB.
Mit all seinen tollen Büchern und ihren grandiosen Geschichten, die uns bereits um ihren Finger gewickelt haben und nun im Regal stehen und darauf warten, noch ein weiteres mal diese Art der Beachtung zu bekommen, die wir ihnen im Laden geschenkt haben. Als sie noch neu und weit von unserem Regal entfernt waren.

Wie lautet also die Lösung?
Genau: entweder ihr mistet euer Regal mal schön aus und schaut, ob ihr so wieder zu mehr Platz und Geld kommt, oder ihr baut ihn endlich mal ab!
Was bringen einem die ganzen ungelesenen Bücher? – Rein gar nichts.
Es ist „totes Kapital“, wie es in der Wirtschaft so schön heißt. Euer Geld, dass dort rumliegt und einfach verpufft.

Wie gesagt: ich bin selbst nicht besser und gerade die Mangas machen es mir persönlich nicht leicht, aber es stimmt leider: immer mehr ungelesene Bücher bringen einem nichts. Man muss sie auch lesen. Denn genau das ist der Sinn und Zweck von Büchern. Also geben wir ihnen doch die Chance, ihre Bestimmung zu finden.
Und wenn sie uns nicht gefallen: aussortieren, evtl. ein wenig Geld verdienen und Platz schaffen.

Life is too short for boring stories.

Tipp 5: In andere Regale schauen
Na, wenn man schon auf Regaltour ist, kann man doch auch direkt noch weitermachen. Wie wäre es zum Beispiel mit den Bücherregalen der Freunde?
Die haben doch bestimmt ein paar Tipps, welche der eigenen Schätze einem gefallen könnten, oder?

Dabei entdeckt ihr vielleicht sogar ganz neue Genres, denen ihr zuvor viel zu wenig Beachtung geschenkt habt.

Bei Büchern ist es wie mit Essen: man teilt nicht gerne, aber irgendwie wird es dadurch doch besser.

Schon alleine die Tatsache, dass danach ein viel besserer Austausch möglich ist und man sich nochmal deutlich intensiver mit dem Buch auseinandersetzten kann, lässt das Bücherwurmherz schon höher Schlagen.
Grundvoraussetzung hierfür: die Bücher werden ordentlich behandelt und gelangen auch wieder zum richtigen Bücherregal zurück.
Niemand läuft seinen Schätzen gerne hinterher oder spricht andere darauf an, was denn aus dem Buch geworden sei.

Aber, wie das mit Freunden so ist: man vertraut ihnen und weiß seine Bücher in guten Händen. Also: einfach mal vertrauen beweisen.

Tipp 6: Teilnehmen
Wie jetzt? Woran denn? Etwa Gewinnspiele?
Ja. Genau. Gewinnspiele und evtl. sogar Leserunden, wie es sie zum Beispiel bei Lovelybooks gibt.
Macht ihr euch wieder Gedanken um eure Daten? Das müsst ihr nicht.
Ich selbst nehme zum Beispiel öfters an Gewinnspielen auf Instagram teil. Dort muss man häufig nur einen Kommentar hinterlassen oder ein Bild posten. Den Seiten, die die Gewinnspiele veranstalten, folgt man doch meist ohnehin bereits.
Eure Daten müsst ihr dann nur im Gewinnfall preisgeben, denn sonst kann der Gewinn ja schlecht zu euch gelangen. 😉

Aber dennoch: Minderjährige sollten vor der Teilnahme die Einverständnis der Eltern einholen und generell sollte man es natürlich nicht übertreiben.
Immerhin geht es auf solchen Seiten ja nicht um die Gewinnspiele, sondern die meisten User wollen ihren Abonnenten mit den Gewinnspielen etwas zurückgeben. Sei es für die große Teilnahme im Allgemeinen oder für einen bestimmten Anlass.

Es heißt soziale Medien, weil man sich darin austauschen soll und das sollte man nicht vergessen und sich entsprechend verhalten.

Wer jetzt noch denkt: Ich gewinne doch eh nie was.
Natürlich gewinnt man nicht immer und vielleicht auch eher selten etwas, aber es ist eine schöne Methode, um mit anderen ins Gespräch kommen zu können und dem Veranstalter eine Freude zu bereiten. Immerhin hat er oder sie sich vorher sicherlich Gedanken darum gemacht, was seinen Abonnenten am besten gefallen könnte und investiert sowohl Zeit als auch Geld, um eben dieses veranstalten zu können. Da freut man sich über jeden, der mit in den Lostopf hüpft.
Außerdem schadet es keinem. Man selbst verliert genauso wenig wie jeder andere Teilnehmer. Aber: wie gesagt: nicht übertreiben und ggf. an die Einverständnis denken. 😉

Das Beste kommt zum Schluss
Nur ist das hier noch nicht der Schluss der „Spartipps für Bücherwürmer“-Reihe, weshalb das Beste noch etwas warten muss.
Ich hoffe, die Tipps heute haben euch gefallen und helfen euch evtl. sogar weiter. Lasst es mich gerne in den Kommentaren wissen. Natürlich freue ich mich auch immer über weitere Tipps! 🙂

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