Wolkenschloss von Kerstin Gier

20180321_150653.jpgLetzten Oktober war es so weit: „Wolkenschloss“ kam in die Buchläden. Ich muss zugeben: ich habe mich wirklich sehr auf den neuen „Krimi“ von Kerstin Gier gefreut. Vor allem natürlich, da ich das Glück hatte, eine ihrer Vorlesungen besuchen zu dürfen.

Somit ging ein kleiner Traum in Erfüllung und ich konnte eine meiner Lieblingsautorinnen live erleben. Was soll ich sagen? Die Vorlesung war toll. Sie hatte Witz und obendrein auch noch ein paar Hintergrundinfos, was die ganze Sache natürlich noch besser machte. Aber genug zur „Hintergrundgeschichte“. 😉

Worum geht es?
Fanny will, anders als ihre Klassenkameraden, bereits vor ihrem Schulabschluss etwas erleben und entscheidet sich aus diesem Grund für ein Praktikum in einem Hotel in den Schweizer Alpen. Passend dazu hat das Grandhotel den Beinamen „Wolkenschloss“.
Bisher verläuft das Praktikum gut und Fanny hat sich bereits sehr gut zurecht gefunden. Doch gerade über Silvester wird hier ein besonderer Ball ausgetragen, zu dem immer sehr viele Gäste erscheinen.
Das bedeutet neben sehr viel Arbeit auch einige besondere Gäste, die sich von ihrem Aufenthalt in dem Hotel einiges erwarten.Doch neben Glamour und der Sehnsucht nach Entspannung bringen die Gäste auch Trubel und einige Geheimnisse mit in das Hotel, denen Fanny zumindest teilweise nur zu gern auf die Schliche kommt. Doch dabei bleibt es nicht, denn es verspricht, ein sehr aufregender Silvesterabend zu werden.

Infobox
Titel: Wolkenschloss
Autorin: Kerstin Gier
Erschienen: Oktober 2017
Verlag: S. Fischer Verlag
Genre: Jugendbuch, Roman
Seiten: 464 Seiten
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Meine Meinung
Ich habe mich wirklich sehr auf das Erscheinen von Wolkenschloss gefreut und konnte es kaum erwarten, eine neue Geschichte aus der Feder von Kerstin Gier zu lesen. Doch leider muss ich sagen, dass mich die Geschichte um Fanny und dem Wolkenschloss nicht wirklich überzeugen konnte.
Es war sehr vorhersehbar und vor allem der große „Zufall“ am Ende, war mir dann doch etwas zu weit hergeholt.
Die Spannung konnte nur teilweise aufgebaut werden, wurde dann aber gar nicht genutzt um die Geschichte packender zu gestalten. Insgesamt kam es einem eher so vor, als wär das Ende doch etwas abrupt gekommen.
Auch vor dem Hintergrund, dass es sich hierbei um ein Jungendbuch handelt und daher natürlich eher jüngere Leser ansprechen soll als ich es bin, hätte ich mir etwas mehr des für Kerstin Gier eigentlich üblichen Pfiffs gewünscht.
Positiv zu erwähnen bleibt dennoch, dass auch in diesem Werk wieder sehr viel Liebe in die Charakterentwicklung der Protagonistin gesteckt wurde und auch das kleine Extra am Ende des Buches ließ mein Bücherwurmherz ein wenig höher schlagen. 😉

Insgesamt ist dieses Buch also sicherlich nicht das beste Werk von Kerstin Gier, aber ich denke, dass vor allem die ganz jungen Leser(innen) Gefallen daran finden könnten.

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